Albert Hofmann, der LSD-Entdecker stirbt mit 102 Jahren

Der Entdecker der Halluzinationsdroge Lysergsäurediäthylamid – kurz LSD – Albert Hofmann, ist am Dienstag, 29.4.2008 gestorben im Alter von 102 Jahren. Der Schweizer Chemiker wohnte zuletzt in Burg im Kanton Basel-Land.
Hofmann entdeckte das halluzinogene Mittel rein zufällig, als er für den Schweizer Pharmakonzern Sandoz mit dem Getreidepilz Mutterkorn ein Mittel zur Anregung von Kreislauf und Atmung entwickelte. …………….

Der Tag seines Selbstversuches wird bei den LSD-Anhängern als Bicycle Day gefeiert, es war der bewußte LSD-Selbstversuch Hofmanns am 19. April 1943. Er nahm eine Dosis von 250 µg (Mikrogramm) LSD zu sich; nachträglich stellte sich heraus, dass diese Menge bereits dem Fünffachen der normal wirksamen Dosis (etwa 50 µg) von LSD entsprach.

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« Je tiefer man in die lebendige Natur hineinsieht, desto wunderbarer erkennt man sie. Ich glaube, man fühlt sich dann auch geborgen. Man gehört ja zu ihr, man kann sie sehen, man kann sie erleben. Das Bewusstsein ist schon das grösste Geschenk des Schöpfers an die Menschen; dass man ein Bewusstsein hat und wir uns unserer Schöpfung bewusst werden können – nicht nur einfach blind durch das Paradies gehen. »

[Albert Hofmann: im Fernsehinterview zur 3sat-Dokumentation LSD – Wunderdroge und Horrortrip].

Quelle: Wikipedia.de LSD-Ticket als Bogen (LSD blotter paper)

4 Responses to Albert Hofmann, der LSD-Entdecker stirbt mit 102 Jahren

  1. Ich frage mich inzwischen ja schon, warum es derart viele LSD-Fans gibt?!

  2. [...] Nachruf für einen großen Entdecker. Immerhin hat er vor 10 Jahren den 65. “Bicycle Day” erleben können. Habe etwas über Albert Hofmann recherchiert und möchte hier zumindest den Link hinterlassen. [...]

  3. @ Lars Fischer
    Die Menschen sind wohl mehr denn je auf der Suche. Der Suche nach dem Sinn. Die heutige Zeit leidet an einem wesentlichen Mangel: An Sinn, an Sinnhaftigkeit. Die Wissenschaft hat es trotz ihrer rasanten Entwicklung nicht geschafft, dem Leben einen Sinn zu verleihen. Die Menschen sind voll. Satt. Und trotzdem herrscht Leere und Sinnlosigkeit.
    Ist der Griff nach LSD eine Flucht nach vorne? Esotherik? Der Weg nach innen, in die eigene Seele, in die Tiefen? Der Versuch, das eigene Bewußtsein in seinen vielschichtigen Dimensionen zu durchdringen?

  4. Hallo Bettina,
    eine wirklich feine Blog-WebSite hast Du hier: informativ, ästhetisch und lebendig präsentiert. Ich habe sie gleich abonniert und auch als Empfehlung in meinem Blogroll aufgenommen. Gefunden habe ich Deine Seite übrigens anhand des Stichwortes “Albert Hofmann”. Anläßlich seines Todes im April 2008 hattest Du einen schönen Beitrag gepostet. Es gibt nur relativ wenige Blogs, die zu diesem außergewöhnlichen Mann und seiner Entdeckung (und zum Thema “Psychoaktive Substanzen überhaupt) positive Beiträge bringen. Als Therapeut und Bewußtseins-Forscher freue ich mich immer, wenn ich dazu etwas im WWW entdecke.
    Ich werde in nächster Zeit immer mal durch Deine älteren Beiträge surfen und finde es natürlich prima, wenn Du bei meinem alleswasist-Blog reinschaust.
    Herzliche Sommergrüße aus den bayerischen Bergen von
    Dionysos

    ______________________
    Lieber Dionysos
    so ein nettes BLOG-Kompliment läßt sogar den heutigen Dauerregen vergessen, danke Dir! An und für sich wollte ich Deinen comment lediglich aus “LYRICS” zum Beitrag von Albert Hofmann verschieben – nun ist mein Avatar mitgekommen.
    Mich hat die Erscheinung Hofmann sehr fasziniert; er ist eine herausragende Persönlichkeit gewesen und als großer Basel-Fan war es für mich fast eine MUST, mich mit ihm etwas intensiver zu beschäftigen.
    Ich bewundere seinen Geist; sein Bicycle-Day-Selbstversuch ist grandios gewesen – chapeau! Wenige Menschen hier auf Erden können solche Natureindrücke verarbeiten und geistig mit sich tragen.
    Inzwischen habe ich auch mehrfach “Alles was ist” besucht und gerade vorhin auf meiner Blogroll verewigt. Komme sicherlich öfter vorbei.
    Viele Grüße aus einem regnerischen Frankreich
    in die bayrischen Berge von Bettina, die bereits jetzt die Sonne vermißt.

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