Bundesregierung senkt Wachstumsprognose auf 0,5%

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Bereits im Januar hatte die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2019 auf 1,0 Prozent gesenkt; nun wird diese gemäß heutiger Pressekonferenz nochmals halbiert. Für 2020 Jahr gibt sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier jedoch optimistisch, im nächsten Jahr wird wieder ein höheres Wachstum von 1,5 Prozent erwartet.  | more…

Wachstumsprognose

Verschiebung des EU-Austritts | Zweite Verlängerung: 31. Oktober

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‘„Flextension“ oder „Flexi-Brexit“’
EU stimmt für 2ten Brexit-Aufschub bis 31. Oktober

Nachdem am 4. April das Gesetz für den zweiten Verlängerungsantrag angenommen wurde, beantragte Theresa May am 5. April 2019 wiederum beim Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk die zweite Verlängerung des EU-Austritts bis zum 30. Juni 2019. Das bedeutet, dass Großbritannien nun doch an der Europawahl Ende Mai 2019 teilnehmen muss.

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Flextension“ oder „Flexi-Brexit“ Damit es keinesfalls zu einem ungeregelten Brexit käme, schlugen Tusk und Regierungschefs um Kanzlerin Angela Merkel eine flexible Verschiebung des EU-Austritts um bis zu einem Jahr vor. Frankreichs Präsident Macron hatte Bedenken, er befürchtete eine Schwächung der EU durch eine Einbindung der britischen Vertreter in die EU-Politik nach der Europawahl.

In einem Sondergipfel einigten sich in der Nacht zum 11. April 2019 die 28 Staats- und Regierungschefs auf eine Verschiebung bis längstens Stichtag 31. Oktober 2019. Sollte das britische Parlament dem ausgehandelten Vertrag zustimmen, wäre auch ein früherer Austrittstermin möglich und, wenn noch vor dem 22. Mai ohne Europawahl für Großbritannien. Grundlage für die Wahl des Oktoberdatums war der Termin für die Bildung einer neuen EU-Kommission am 1. November 2019. Damit soll verhindert werden, dass sich “eine möglicherweise dann feindlich gesinnte britische Regierung Zugang zur Kommission erzwingen- und die EU-Politik aktiv blockieren kann.”

Frühjahrsgutachten 2019 | Gemeinschaftsdiagnose

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Fruehjahrsgutachten_2019Mit der gestrigen Pressemitteilung vom 4. April 2019 wurde das 80 Seiten umfassende Frühjahrsgutachten publiziert. Der aussagekräftige Titel gibt die Grundtendenz der wirtschaftlichen Entwicklung an: „Konjunktur deutlich abgekühlt – Politische Risiken hoch“. Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und stellvertretender Präsident des gastgebenden Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sagt dazu „Der langjährige Aufschwung der deutschen Wirtschaft ist zu Ende“. Dennoch gibt es eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts, allerdings haben die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre  Konjunkturprognose mehr als halbiert . Lag im Herbst die Vorhersage für 2019 noch bei 1,9%, erwarten die Experten nun lediglich eine Zunahme des BIP um 0,8%. Alle weiteren wirtschaftlichen Eckdaten sind in der aktuellen Pressemitteilung oder ganz ausführlich in der Langfassung des Gutachtens nachzulesen. Die Gemeinschaftsdiagnose wird erarbeitet von: RWI in Essen, DIW in Berlin, ifo Institut in München, IfW in Kiel & IWH in Halle. Vgl. hierzu:

BAK-Prognose Schweizer Wirtschaft 2019

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Laut Seco (Staatssekretariat für Wirtschaft) kehrte das BIP im vierten Quartal zu moderatem Wachstum zurück, wörtlich «Das BIP der Schweiz stieg im 4. Quartal 2018 um 0,2%. Das verarbeitende Gewerbe wuchs dynamisch. Gleichzeitig stiegen die Warenexporte stark. Die inländische Nachfrage stagnierte hingegen. Für das Gesamtjahr 2018 resultiert ein BIP-Wachstum von 2,5 %.» Allerdings weisen viele sog. Frühindikatoren darauf hin, dass sich die starke Konjunktur in diesem Jahr nicht fortsetzen wird. Wie in der Eurozone und gemäß Aussichten der Weltbank wird sich auch in der Schweiz die Wirtschaft abkühlen. Das Wirtschaftsinstitut BAK Economics prognostiziert nur noch ein Wachstum von 1,3 Prozent für das Jahr 2019. Weitere Infos auf handelszeitung.ch »..

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Weltbank: Global Economic Prospects 2019

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Weltbank senkt Wachstumsprognose

Gemäß THE WORLD BANK vom 8. Januar 2019 ziehen Wolken am Horizont auf – die Aussichten für die Weltwirtschaft für das Jahr 2019 haben sich eingetrübt. Der internationale Handel und die Investitionen haben sich abgeschwächt; Handelsspannungen bleiben hoch. Mehrere große Schwellenländer waren im vergangenen Jahr einem erheblichen finanziellen Druck ausgesetzt […] Darüber hinaus wächst das Risiko, dass das Wachstum noch schwächer als erwartet ausfallen könnte, wie die Weltbank im Januar 2019 Global Economic Prospects berichtet.

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World Bank LIVE BLOG

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April 9-14 | 2019 Spring Meetings World Bank Group & International Monetary Fund | Looking for regular short summaries of all the action during the Get live snapshots and behind-the-scenes footage with World Bank LIVE BLOG »..

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#Fridays For Future… es ist wieder Freitag

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Kinder wie Greta Thunberg werden instrumentalisiert, es geht nicht um die Sache, sondern lediglich um das Geschäft mit dem Klimawandel.
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IMF-Chefin Lagarde gibt kurzen Ausblick

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Kurzer Ausblick der IMF-Chefin Christine Lagarde zur Frühjahrstagung, dem ANNUAL AND SPRING MEETINGS von IMF und Weltbank, kommende Woche, KW15 in Washington D.C.. Sie bezeichnet die Lage der Weltwirtschaft als unbeständig, zeigt Negativszenarien auf, schließt jedoch eine Rezession trotz verringerter Wachstumsprognosen aus. | more www.nzz.ch

Lagarde_Weltwirtschaft

Brexit-Szenario für Schweiz

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Die Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der Schweiz sind recht eng, u.a. wurden fünf bilaterale Abkommen, die nach Inkrafttreten des Brexit wirksam werden. Ende März wurden in der Handelszeitung die möglichen negativen Folgen eines Brexit bzgl. Konjunktur für die Schweiz publiziert. | more www.handelszeitung.ch

Brexit-Schweiz

 

27. März 2019 Brexit-Abstimmung: «No, No, No, No, No, No, No, No»

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update vom 4./8. April 2019 | Unterhaus stimmt für Brexit-Aufschub
313:312 Stimmen. Mit also nur einer Stimme mehr, wurde das Gesetz vom britischen Unterhaus in dritter Lesung angenommen. Das Gesetz, welches die Premierministerin verpflichten soll, einen zweiten Verlängerungsantrag zu stellen, der über die am 12. April endende erste Verlängerung hinausgeht. Das Gesetz passierte am 8. April das Oberhaus.

update vom 2. April 2019 | Alternative zum Austrittsabkommen
«No, No, No, No» – alle vier Vorschläge, die am Montagabend (01.04.2019) zur Abstimmung standen wurden vom Unterhaus abgelehnt. Gelingt es Großbritannien nicht, vor dem 12. April eine Einigung zu finden, mit der auch die EU einverstanden ist, droht ein ungeordneter Brexit. Stephen Barclay (Brexit Minister) brachte eine vierte Abstimmung über Theresa Mays Abkommen ins Spiel.

27. März 2019: Zwei Tage vor dem eigentlich geplanten Brexit stellte sich das britische Unterhaus gestern gegen alle Alternativen zu Theresa Mays Brexit-Deal. Das Resultat der Abstimmungen ging mit acht Mal «No» aus. D.h., alle acht Anträge wurden abgelehnt, nachfolgend ein Twitter-ScreenShot von Ian Jones im Detail und deren Stimmergebnis:

Ian_Jones-8x_no …..Twitter_Ian_Jones_indicative-vote