75 Jahre Wochenzeitung DIE ZEIT

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Die überregionale deutsche Wochenzeitung DIE ZEIT ist vor genau 75 Jahren zum ersten Mal am 21. Februar 1946 erschienen. Erscheinungstag jeden Donnerstag; an Feiertagen wird der Erscheinungstag in der Regel vorgezogen, Erscheinungsort ist seit jeher Hamburg, die zahlreichen Redaktionsbüros sind in die wichtigsten Städten verteilt. Die politische Haltung der Zeitung ist linksliberal, sie galt immer als intellektuelle Zeitung der Studenten. Aktueller Chefredakteur ist seit 2004 Giovanni di Lorenzo. «75. Geburtstag der ZEIT» im ZEIT MAGAZIN und tägliche News auf ZEIT ONLINE.

Happy SEVENTY Phil Collins

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Happy Bday Phil Collins! Jetzt ist mir klar, dass mich “In The Air Tonight” damals, wie man heute auf neudeutsch so nett sagt, “geflasht” hat – noch heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich diesen Sound höre… Ist das alles so lange her? Ja, es war Mitte bis nach Ende der 80er Jahre, in welchen ich Phil Collins gehört habe. Und heute, am 30. Januar 2021 wird Phil Collins tatsächlich 70 Jahre alt – unglaublich. Für mich einer der größten Musiker, Sänger und Schlagzeuger, der mir bereits bei Genesis aufgefallen ist. Im Frühjahr des Jahres 2016 veröffentlichte die Redaktion des Rolling Stone eine Liste der 100 besten Schlagzeuger aller Zeiten, auf der Phil den 43. Platz belegt.

Happy Bday Phil Collins!

Schweiz | „Made in Switzerland“ Grenzgänger ein wichtiger Pfeiler für Patente

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An der Universität Basel ist man am Center for International Economics and Business (CIEB) im Rahmen eines größeren Forschungsprojektes zum Innovationsstandort Schweiz (innoscape.ch) der Frage nachgegangen, inwieweit ausländische Erfinder an Schweizer Patenten mitgewirkt haben. Die Untersuchungsergebnisse dokumentieren, dass Grenzgänger erstaunlich viel zur Innovationstätigkeit in der Schweiz beitragen. »So weisen beispielsweise in der Region Nordwestschweiz erarbeitete Patente einen Grenzgänger-Anteil von bis zu 25% auf, was zu einem erheblichen Masse an den beiden Basler multinationalen Unternehmen Roche und Novartis liegen dürfte.» Ein interessanter Beitrag von Professor Rolf Weder Universität Basel, Aussenwirtschaft und Europäische Integration | more..

Excess Deaths | Korrelation Übersterblichkeit und COVID-19 Pandemie

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Inzwischen ist mehr als ein Jahr vergangen, seit die Lungenkrankheit zum ersten Mal auftrat und ziemlich genau vor einem Jahr, am 11. Februar 2020 bekam die Krankheit den Namen «COrona VIrus Disease», kurz COVID-19. Zwischenzeitlich mussten Millionen von Menschen aufgrund dieser Seuche ihr Leben lassen und nun ist es auch unbestritten, dass die Sterbefallzahlen aufgrund von COVID-19 überdurchschnittlich waren. Doch wann genau spricht man von einer Übersterblichkeit, wie ist dieser Begriff definiert?
Die sog. Exzess-Mortalität (englisch Excess deaths) bezeichnet in der Demografie eine erhöhte Sterberate (Mortalität) im Vergleich zu empirischen Daten oder anders gewonnenen Erwartungswerten. Vereinfacht ausgedrückt kann man grafisch die “normalen” Erwartungswerte als horizontale Basislinie darstellen. Alle Ausnahmen dieser langjährigen Durchschnittswerte zeigen sich durch Ausschläge nach oben oder unten. Diese Abweichungen sind bspw. hervorgerufen durch Hitze-, Grippewellen oder eben die Wellen der COVID-19-Pandemie. 

Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat in seinem Artikel «Tracking covid-19 excess deaths across countries» die Übersterblichkeit als Folge von COVID-19 in verschiedenen Ländern untersucht und eine positive Korrelation nachgewiesen. Continue reading

COVID-19 | Maßnahmen in D + F | Lockdown soft & hart – Confinement & Deconfinement

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update 10. Februar 2021:

  • In Deutschland gelten folgende Beschlüsse-Bund-Länder bis zum 7. März 2021Verlängerung Lockdown bis 7. März, öffnen dürfen ab 1. März Friseure; die Öffnung von Kitas und Schulen ist Ländersache und weitere Lockerungen sind ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohnern möglich. Weitere Infos auf Bundesregierung.de »..

update 31. Januar 2021:

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ifo Geschäftsklimaindex gefallen – zweite COVID-19-Welle beendet Erholung

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Die deutsche Wirtschaft startet pessimistisch ins Neue Jahr. Im Januar ist der ifo Geschäftsklimaindex auf 90,1 Punkte gefallen, obwohl er noch im Dezember bei 92,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) lag. Nicht nur die Erwartungen fallen pessimistischer aus, auch beurteilen die Unternehmer ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Die zweite COVID-19-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet. Interessant ist der Vergleich mit den Werten von einem Jahr: Der Index fiel ebenso im Januar 2020 geringer aus als die Einschätzung im Dezember 2019 und die Aussichten waren auch nicht sehr “rosig”, obwohl zur damaligen Zeit noch kein Mensch die desaströsen Auswirkungen von COVID-19 auch nur ansatzweise ahnen konnte. Weitere Details sind nachzulesen in der aktuellen Pressemitteilung des ifo INSTITUT vom 25. Januar 2021 | more..

51. Annual Meeting Davos | WEF 25-29 Jan 2021

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Ende Januar findet wie jedes Jahr das 51. Davoser World Economic Forum statt. Diesmal ist alles anders. Nach einem kompletten Jahr 2020, welches von der COVID-19-Pandemie dominiert wurde, wollte man ursprünglich das Treffen 2021 auf den 25. bis 28. Mai nach Singapur verlegen. Doch nun findet das WEF bereits vom 25. bis 29. Januar 2021 als virtuelles Treffen unter dem Namen Davos Agenda statt. Das Motto des Forums 2021 lautet:

The Great Reset
Der grosse Neustart

Weitere Videos zum aktuellen WEF 2021 Continue reading

USA | Inauguration Joe Biden 46. Präsident

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Am 20. Januar 2021 fand die offizielle 59. Amtseinführung des Präsidenten der Vereinigten Staaten (englisch inauguration) als öffentliche Zeremonie statt. Damit beginnt die vierjährige Amtszeit des 46. Präsidenten Joe Biden und Kamala Harris als erste Vizepräsidentin in der Geschichte der Vereinigten Staaten, sowie nach individueller Bestätigung durch den Senat die Amtszeit der Mitglieder des Kabinetts Biden.

Weitere Links zur US-Wahl 2020 Continue reading

COVID-19 | Schnappatmung für Impfgegner: Bonus fürs Impfen?!

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Oekonomische Ansätze zur Erhöhung der Impfbereitschaft | Nur eine Immunisierung der Bevölkerung kann schlussendlich das Problem mit COVID-19 so lösen, dass wieder eine gewisse Normalität in unser Leben zurückkommt. Doch die segenbringende Impfung nützt nichts, wenn sich nicht mindestens zwei Drittel der Bevölkerung impfen lassen. Eine Impfpflicht ist in den meisten Ländern nicht angedacht; doch wie könnte man vorgehen, ohne die bereits bestehende öffentliche Diskussion noch weiter anzuheizen? Dass Zwang nicht die beste Lösung ist, findet auch Ulf Schiller, Professor für Rechnungslegung an der Universität Basel. In seinem Blogpost zieht er den späteren Nobelpreisträger Ronald Coase zu Rate, der das ökonomische Denken über den Umgang mit externen Effekten prägte und schlägt eine Marktlösung mit der Grundidee einer Auktion vor. Geht man davon aus, dass keine Impfpflicht besteht, müsste der Staat via einer Auktion den Menschen einen Bonus in Aussicht stellen, um genügend Freiwillige zu finden, die sich durch die Zahlung der Prämie impfen ließen. Genau dies ist in den USA bereits geschehen, das Houston Methodist Hospital bietet seinen 26’000 Angestellten einen Bonus von je 500 Dollar an, wenn sie sich impfen lassen. Würde man diese Denkweise auf die Schweiz übertragen, so der Autor, dann läge man mit «… […] mit 500 Franken Bonus möglicherweise auch in der Schweiz nicht vollkommen daneben. Um 2/3 der Bevölkerung zu erreichen, bräuchte man 2.87 Milliarden Schweizer Franken. Das ist lächerlich wenig gegen die bisherigen Kosten der Pandemie.» | more »..

economy | Schweiz: Ab Montag verschärfte Maßnahmen und Homeoffice-Pflicht

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Am Mittwoch, 13.01.2021 reagierte der Schweizer Bundesrat mit verschärften Maßnahmen, die in Richtung Lockdown gehen; wörtlich auf www.bag.admin.ch «Neu gilt ab Montag, 18. Januar eine Home-Office-Pflicht, Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs werden geschlossen, private Veranstaltungen und Menschenansammlungen werden weiter eingeschränkt und der Schutz von besonders gefährdeten Personen am Arbeitsplatz wird verstärkt.» Damit bleiben auch Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeit-Einrichtungen bis Ende Februar geschlossen, offen bleiben hingegen die obligatorischen Schulen. Grund der verschärften Maßnahmen ist gemäß BAG die äußerst angespannte epidemiologische Lage, denn die Zahl der Ansteckungen, Hospitalisationen und Todesfälle sowie die Belastung des Gesundheitspersonals ist nach wie vor sehr hoch. Zudem droht ein erneuter Anstieg der Fallzahlen, denn die Schweiz ist mit zwei neuen, hoch ansteckenden Virusvarianten konfrontiert, deren Übertragbarkeit nach ersten Einschätzungen um 50 bis 70 Prozent höher ist und diese erhöhen das Risiko eines weiteren, schwierig zu kontrollierenden Anstiegs der Fallzahlen.