Nachdem gestern zum ersten Mal die Rekordmarke von genau 100 Dollar für das US-Rohöl je Barrel erreicht wurde, hat der Ölpreis nun tatsächlich die magische Grenze von 100 Dollar am Rohstoffmarkt überschritten.

Kann die deutsche Exportwirtschaft trotz der Kapriolen an den Rohstoff-Märkten (Preisschub bei Gold und Rohöl) gelassen bleiben? Oder wird sich dies als “Preistreiber” auswirken, so wie sich Ifo-Konjunkturchef Kai Carstensen gegenüber dem Berliner «Tagesspiegel» geäußert hat, «wenn der Ölpreis bei 100 Dollar oder mehr bleibt, wird das auf die Inflationsrate durchschlagen»? Genau diese Angst vor der Inflation trieb bei vielen Anlegern die Nachfrage nach Gold an, was wiederum die Feinunze (31,1 Gramm) in London zeitenweise auf ein Rekordhoch von 868 Dollar trieb.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Preisanstiege auf den Rohstoff-Märkten nicht negativ auf den privaten Konsum auswirken werden, denn dieser sollte eigentlich das Wirtschaftswachstum 2008 eigentlich stärken.