Subkutane InjektionDie neue sublinguale Impfung (lateinisch: sub=unter, lingua=Zunge), bei welcher der Patient den Impfstoff direkt unter die Zunge getropft bekommt, ist nicht nur viel angenehmer für den Patienten als die bislang übliche Grippeimpfung mit der Spritze, sie soll sogar noch effektiver gegen saisonale und pandemische Grippeerreger sein.

Im Vergleich zur subkutanen Injektion (lateinisch: sub = unter, cutis = Haut), die in der Regel in den Oberarm erfolgt, gelangen die Erreger über die Schleimhäute rasch ins Blut und werden zudem nicht im Magendarmtrakt zerstört. Ebenso werde auch vermieden werden, dass die Viren ins Nervensystem gelangen könnten.
Die Forschergruppe um Mi-Na Kweon vom Internationalen Impfstoff-Institut in Seoul (Südkorea) berichtet in den “Proceedings” der US-Akademie der Wissenschaften, dass diese Art der Impfung über die Mundschleimhaut bislang erfolgreich an Versuchsmäusen getestet wurde. Der Impfstoff biete einen wirksamen Schutz und sei anscheinend generell risikolos.