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Heute wird der Bundesarbeitsminister (SPD) Olaf Scholz in Berlin den neuen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung vorlegen. Die Schere zwischen arm und reich hat sich gemäß dieses Berichtes weiter geöffnet – die Armen wurden ärmer und die Reichen haben noch mehr an Reichtum angehäuft. Armut in Zahlen: 13 Prozent, dies bedeutet, dass jeder achte Deutsche arm ist.

Ganz besonders betroffen sind dabei alleinerziehende Eltern. «Arm ist, » laut Scholz «so definiert es die EU, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient, also 781 Euro netto.» Im letzten Jahr lag der Betrag eines “Armen” noch bei 856 Euro – was bestätigt, dass die Armen immer ärmer werden. Ein reicher Alleinlebender verfügt über ein monatliches Einkommen von mehr als 3418 Euro netto. «Die Einkünfte der Reichen sind gewachsen, dagegen sinken die Einkommen im unteren Bereich leicht, im mittleren stagnieren sie», so Scholz.