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Als in den 1920er die ersten Zapfsäulen auf Gehsteigen vor Gasthöfen oder Kaufhäusern aufgestellt wurden, machte man sich noch keine Gedanken über die ins Unermessliche steigenden Spritpreise. Die «eiserne Jungfrau» wurde damals einfach gepumpt – man klopfte und wurde sodann bedient. Zapfsäulen, die Zählwerke mit Preisanzeigen hatten, kamen Mitte 1930 auf den Markt. Zuvor wurde Benzin ohne irgendwelche Sicherheitsvorschriften in Behälter abgefüllt. Als erste „Tankstelle“ der Welt wird vielfach die Apotheke in der Stadt Wiesloch genannt, da Bertha Benz dort bei ihrer Automobil-Überlandfahrt von Mannheim nach Pforzheim den nötigen Treibstoffnachschub (das Leichtbenzin Ligroin) einkaufte. Heutzutage steigen die Spritpreise trotz leicht sinkender Rohölnotierungen auf neue Rekordmarken! Der Preis beträgt bis zu 1.56 Euro pro Liter – dies je nach Tageszeit und Tankstelle. Für die Ferienhzeit wird der Benzinpreis über 1.60 je Liter steigen.