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Seit Null Uhr gilt der neue Reformvertrag der Europäischen Union. Von der Unterzeichnung vor zwei Jahren bis zur endgültigen Ratifizierung in allen 27 EU-Mitgliedern entbrannte vielfach Streit innerhalb der Gemeinschaft. Auch innerhalb der einzelnen Ländern wurde harte politische Auseinandersetzung gefochten. Irland beispielsweise benötigte zwei Volksabstimmungen, bis die Bürger Ja sagten.
Der Vertrag von Lissabon (ursprünglich auch EU-Grundlagenvertrag bzw. -Reformvertrag genannt) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, der am 13. Dezember 2007 unter portugiesischer Ratspräsidentschaft in Lissabon unterzeichnet wurde und am 1. Dezember 2009 in Kraft trat.