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Gestern, 19. Februar 2011 haben sich in Paris die G20-Staaten erstmals auf einen Kriterienkatalog (Indikatoren für die Messung von Ungleichgewichten zwischen den Wirtschaftsnationen) gegen die Krise geeinigt.

Gemäß dpa-Meldungen äußerten sich Frankreich und Deutschland positiv:  «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis», sagte Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde. Finanzminister Wolfgang Schäuble pflichtete ebenfalls zufrieden bei. Die Währungsreserven wurden nicht mehr ausdrücklich als Kriterium genannt, um China mit ins Boot zu holen.

Die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, kurz G20-Staaten, entsprechen zwei Drittel der Weltbevölkerung, die rund 90% des weltweiten BIP erwirtschaften und in etwa 80% des gesamten Welthandels bestreiten. Wenn man von der Schweiz und dem Iran absieht, sind die 32 größten Volkswirtschaften vollständig in der Gruppe vertreten, elf davon nur über die Europäische Union.
(G-20) ist informeller Zusammenschluss aus 19 Staaten und der Europäischen Union, welcher seit 1999 besteht. Dieser Zusammenschluss soll als Forum für die Kooperation und Konsultation in Fragen des internationalen Finanzsystems dienen. Teilnehmer der Treffen sind: