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Gunther von Hagens © wikipedia.org

Vom 26. August 2011 bis 02. Januar 2012 gastiert die Ausstellung »KÖRPERWELTEN Eine Herzenssache« in Basel.

Zwölf Jahre zuvor war Gunther von Hagens zum ersten Mal in Basel, vom14. September 1999 bis 5. Januar 2000 dauerte die Ausstellung. Für mich war es “das erste Mal” diese echten Exponate zu sehen. Ehrlich gesagt hatte ich, (auch aufgrund der vielen negativen Kritiken) etwas Herzklopfen vor dem Besuch. Doch was mich bei den Körperwelten erwartete, übertraf alle Vorstellungen, die ich mir je darüber hätte machen können!
Ich war derart fasziniert, dass ich insgesamt drei Mal diese Ausstellung besuchte. Mein damals halbwüchsiger Sohn begleitete mich beim zweiten Mal und das dritte Mal kam ich als Begleitperson zusammen mit der Schulklasse und noch zwei Eltern und Lehrern mit. Werde nie vergessen, wie mein Sohn vor den Plastinaten innehielt… vor allem die pechschwarze Raucherlunge imponierte wohl sehr… Er ist Nichtraucher. Vielleicht auch deswegen? Immerhin hat er eine Zeitlang geraucht.

Vor 15 Jahren, 1996, begann von Hagens’ Institut für Plastination unter dem Titel „Körperwelten” öffentliche Ausstellungen plastinierter Körper. Obwohl diese weltweit viel besucht wurden, waren sie immer heftigst umstritten. Insbesonder als von Hagens im November 2002 in London öffentliche Sektionen menschlicher Körper unter massiven Protesten durchführte. Als er ähnliche Veranstaltungen auch in Deutschland plante, sagte er diese jedoch nach einer sehr emotional geführten öffentlichen Debatte ab.

Der deutsche Anatom Gunther von Hagens, geb. Gunther Gerhard Liebchen (* 10. Januar 1945 in Alt-Skalden bei Kalisch), gilt als Erfinder der Plastination, einem vierstufigen Konservierungs-Verfahren, das vor allem bei der anatomischen Präparation von Körpern und Körperteilen Verwendung findet.

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