Heute vor 50 Jahren, am 13. August 1961 begann man mit dem Bau der Berliner Mauer, dem so genannten „antifaschistischer Schutzwall“ als „befestigte Staatsgrenze“. Sie stand als ein Symbol für den Kalten Krieg und die Teilung Deutschlands. Der Grenzwall ging mitten durch das Herz von Berlin, teilte die Stadt bis zum Mauerfall am 9. November 1989 in West-Berlin und den Ostteil der Stadt, der vom ehemaligen Gebiet der DDR umgeben war. Sie riss Menschen auseinander, indem sie Freunde, Nachbarn und Familien mit einem Schlag unüberwindlich voneinander trennte. Sie kostete viele Menschenleben – wehe dem, der versuchte, die schwer bewachten Grenzanlagen in Richung Westen, der Freiheit zu überwinden – genaue Opferzahlen liegen nicht vor, die Schätzungen liegen zwischen 86 und 238 Todesfällen.