EurozoneGriechenlandWohin führt der Weg? Wie soll das weitergehen? Langatmige Verhandlungen sind seit Wochen über die Medien zu verfolgen – nachdem keine Einigung mit Vertretern der Euro-Gruppe und des IWF, des Internationalen Währungsfonds auf die Vollendung des zweiten sogenannten Hilfsprogramms stattfand, kündigte der griechische Premierminister Alexis Tsipras in den Morgenstunden des 27. Juni 2015 Referendum an, welches er für den 5. Juli 2015 terminierte. Die griechische Regierung hat den Wählern die Ablehnung der Vorschläge empfohlen. Wird das Volk das griechische Referendum 2015 annehmen oder ablehnen?

Die wichtigsten Fakten von heute, 30. Juni 2015 im Überblick:

  • Mehrere Nachrichtenagenturen melden, dass laut von Minsterpräsident Alexis Tsipras ein neues, zweijähriges Programm unter dem Euro-Hilfsfonds ESM beantragt werden soll.
  • Die Eurogruppe will heute um 19.00 Uhr über das neue griechische Hilfsgesuch debattieren
  • Griechenland wird laut dem griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis die um Mitternacht fällige Zahlung an den IWF,  doch den Euro behalten.
  • Gemäß Medien erklärte der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor Unionsabgeordneten, dass Griechenland auch bei einem «Nein» beim Referendum am Sonntag in der Euro-Zone bleibt.
  • Der griechische Ministerpräsident Tsipras soll  in der Nacht indirekt seinem Rücktritt angedeutet haben.
  • Benoît Coeuré, Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) hält ein Ausscheiden Athens aus dem Euro durchaus für nicht ausgeschlossen.
  • Griechische Banken und Athener Börse bleiben geschlossen. Offizielle Verlautbarung: Banken bleiben bis Montag, 6. Juli geschlossen.
  • Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis droht laut Medien mit juristischem Vorgehen gegen EU-Institutionen.
  • Die Ratingagentur Fitch soll gemäß Agenturen vier Banken in Griechenland einen teilweisen Zahlungsausfall bescheinigt haben.