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Wie es die Umfragen bereits angekündigt hatten, ist es zu einem großartigen Ergebnis für den versierten Präsidenten Emmanuel Macron und seine neu gegründete Partei «La République en Marche !» gekommen: Nach dem ersten Wahlgang am gestrigen Sonntag, 11. Juni 2017 führte Macrons Partei LREM  mit 28,21 %. Und zusammen mit dem verbündeten MoDem (Mouvement démocrate)  und deren 4,11 % erhielten sie  32,3 Prozent der Stimmen.

 

Trotz des neuen Medien-Schlagwortes «Macronmania»  hatte die erste Wahl einen “Schönheitsfehler” – der zweite Wahlgang am nächsten Sonntag wird dann endgültig entscheiden. Links zu Medienreaktionen:

  • Macrons Riesenerfolg mit Schönheitsfehler
    Nach Auszählung aller Stimmen ist klar: Bei der französische Parlamentswahl nimmt Macrons Lager Kurs auf eine haushohe Mehrheit. Bei den etablierten Parteien herrscht vor allem Entsetzen. Sowohl die Republikaner als auch die Sozialisten haben deutlich an Stimmen verloren und sehen jetzt die Demokratie in Gefahr. Denn zu viel Macht für den Präsidenten sei nicht gut. Die Wahlbeteiligung war sehr niedrig, nur jeder zweite Wahlberechtigte hat auch seine Stimme abgegeben.
    (www.tagesschau.de, 12.6.2017)
  • Macronmania? Nicht ganz
    “Kann Macron über Wasser laufen?”, fragt die Moderatorin des öffentlichen französischen Fernsehens nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Und fasst damit wohl die Verwunderung vieler Menschen zusammen. Die Partei des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat am Sonntag die erste Runde der Parlamentswahlen klar gewonnen, für die Stichwahl wird ihr ein Durchmarsch prognostiziert.
    (www.sueddeutsche.de, 12.6.2017)
  • Macrons Partei deutlich vorne: Ergebnisse im Überblick
    La Republique en Marche hat die erste Runde der Parlamentswahl für sich entschieden. In einer ersten Hochrechnungen erreicht sie 32 Prozent.
    (www.zeit.de, 12.6.)
  • Frankreich bekommt einen Monarchen
    Die französische Nationalversammlung wird künftig wohl voll von Macrons Zöglingen sein. Erstmals seit Charles de Gaulle hätte ein Präsident so viel Macht – eine große Versuchung.
    (www.sueddeutsche.de, 12.6.2017)

 

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