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Eine ganz knappe Mehrheit mit 56 Prozent: Unter den 642 abgegebenen Stimmen waren 362 “JA” und somit für die Große Koalition, 279 stimmten mit “NEIN” dagegen. Es wird demnach zu zügigen Koalitionsverhandlungen kommen, in welchen Schulz bereits Nachbesserungen angekündigt hat, die bereits jetzt auf Widerstand stoßen.U.a. zählt dazu die «Abschaffung grundlos befristeter Beschäftigungsverhältnisse, die Überwindung der “Zwei-Klassen-Medizin” und eine “weitergehende Härtefallregelung” für den Familiennachzug von Flüchtlingen…

Allerdings lehnt die stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU, Julia Klöckner in einem Interview Video zur GroKo im Morgenmagazin (ARD) Nachverhandlungen ab: Das Haus stünde nun, es ginge nur noch um die Inneneinrichtung, Wände könnten wegen der Statik nicht mehr verschoben werden…

Vollkommen konträr zu CDU-Chefin Merkel, die am Abend deutlich machte, dass das Sondierungspapier “der Rahmen ist, in dem wir verhandeln”. Auf dieser Grundlage müsse noch eine Vielzahl von Fragen im Detail geklärt werden. Gibt es etwa Machtansprüche seitens Klöckner gegenüber der Bundeskanzlerin?

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