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Nach den beiden Denkzettelwahlen in Bayern und Hessen mit bundesweiter Bedeutung kündigte Angela Merkel an der gestrigen Pressekonferenz von Montag, 29. Oktober 2018 ihren Rückzug von der Parteispitze an. Demnach werde sie im Dezember 2018 ihren Parteivorsitz abgeben, ihr Amt als Bundeskanzlerin jedoch noch weiter innehaben. Allerdings wolle sie nach Ablauf ihrer Amtszeit 2021 nicht erneut als Kanzlerin kandidieren und auch kein anderes politisches Amt anstreben.

Die Entscheidung der Kanzlerin war eine Überraschung für alle, jedoch war nach den tektonischen Partei-Verschiebungen der beiden aktuellen Landtagswahlen eine Reaktion seit langem von Nöten. Betrachtet man die Ergebnisse und Sitzverteilungen, so wird auf einen Blick klar, dass der Groko-Deal, kein wirklicher Deal war, im Gegenteil:

 

Die große Koalition sind die GROSSEN Verlierer, sowohl in Bayern als auch in Hessen. Schockierender Gewinner ist die AfD, sie hat in beiden Landtagen einen Einzug von Null auf + 9% in Hessen bzw. + 10,2% in Bayern vollzogen. Denkzettelwähler haben zum großen Zuwachs bei den Grünen mit + 8,7% bzw. + 8,9% geführt und ebenso sind die Denkzettelwähler wohl zu  den Linken resp. zu den freien Wähler und der FDP gewandert.

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