Am 1. September 2019 fanden Landtagswahlen in den beiden neuen Bundesländern Sachsen und Brandenburg statt.  Die politischen Kräfte haben sich seit gestern deutlich verschoben. Dies war die siebte Wahl seit der Wiedervereinigung:

 

Sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg blieb die CDU bzw. die SPD -trotz schwerer Verluste- stärkste Kraft. Laut Spiegel Online mobilisierte die AfD «… in Sachsen fast eine Viertelmillion Nichtwähler», ihr  Zuwachs in Sachsen beträgt in Sachsen +17.8% in Brandenburg +11.3%, vor allen Dingen in ländlichen Räumen mit Strukturwandel bis zu 38%. Laut Ökonomen ist dieser Rechtsruck ein Standortrisiko für die neuen Bundesländer – Fachkräftemangel und Investorenabschreckung könnten die Folge sein.
Den Grünen gelingt es in beiden Landtagswahlen einen kleinen Anstieg zu generieren und neue Wähler zu gewinnen, die FDP hat den Einzug in beiden Landtagen verpasst und die Linken erleiden in beiden Fällen einen großen Einbruch. Dem geneigten Leser bleibt es überlassen, sich seine Gedanken zu machen. Kein Kommentar meinerseits.