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Nachdem Greta Thunberg Ende September am UN-Klimagipfel 2019 in New York teilnahm, plante sie danach auch noch an der 25. UN-Klimakonferenz (COP 25) teilzunehmen, die vom 2. bis 13. Dezember 2019 in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile vorgesehen war. Doch es kam alles anders: Greta befand sich bereits auf dem Weg dorthin und war gerade in Los Angeles, als der chilenische Präsident Sebastián Piñera am 30. Oktober 2019 die Konferenz absagte. Als Grund nannte er die Proteste gegen die Regierung seines Landes. Zwei Tage später legte man Madrid als neuen Tagungsort fest.
Daraufhin twitterte Greta Thunberg, sie sei offenbar in falscher Richtung um die halbe Welt gereist, und bat um Hilfe, um im November den Atlantik überqueren zu können. Teresa Ribera, Spaniens Ministerin für den ökologischen Wandel, sicherte ihr umgehend Unterstützung zu. Schlußendlich nutzte sie dann aber ein Angebot der australischen Video-Blogger Elayna Carausu und Riley Whitelum und trat mit ihrem Team am 13. November 2019 auf deren Katamaran La Vagabonde die Rückreise von Hampton (Virginia) an der Ostküste der USA nach Europa an. Mit an Bord war die britische Profiseglerin Nikki Henderson. Am 3. Dezember 2019, also 21 Tage nach dem Start an der US-Ostküste, erreichte La Vagabonde wohlbehalten Lissabon. Und am 6. Dezember, pünktlich zum Nikolaus, hielt sie wieder eine Rede in Madrid vor dem Plenum – diesmal allerdings sehr ernüchternd, denn sie würde bereits seit einem Jahr streiken und es ändere sich noch immer nichts!

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