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Die Kurseinbrüche der viralen Infizierung der Weltwirtschaft letzter Woche setzten sich auch heute fort – dieser Montag war ein Schwarzer. Der DAX erleidet seinen schlimmsten Einbruch seit Nine Eleven 2001. Die Psychologie des Marktes litt unter dem Ölpreisschock und zusammen mit der Frucht einer Corona-Epidemie kam es dann zum «Corona-Crash».

DAX_unter_11000

Die potenzielle Gefahr eines anstehenden Ölpreiskrieges und vehemente Rezessionssorgen ließen die Anleger panikartig aus dem Aktienmarkt in sog. sicherer Häfen fliehen. Zwischenzeitlich hat der deutsche Leitindex fast 1000 Punkte eingebüßt und schloss 7,94 Prozent tiefer bei 10.625,02 Punkten und liegt somit unter der psychologisch wichtigen 11.000-Punkte-Marke.

Die Börse ist Indikator für Krisen, weil sie die irrationalen Erwartungen widerspiegelt, welche sich dann i.d.R. mit einem Timelag in den Entscheidungen der Unternehmen und den Konsumentenentscheidungen niederschlagen.