Am vergangenen Donnerstag Abend besuchte ich an der Universität Basel das VBÖ-Referat mit dem Titel ‘Die Universitäten als Innovationsmotor‘, präsentiert durch den Geschäftsführer der Unitectra, Dr. Herbert Reutimann.

Erwartungsgemäß erschien ein etwas weniger umfangreiches Publikum als bei meinem letzten Referatsbesuch. Eigentlich schade, denn die Thematik des aktuellen Abends war sicherlich nicht minder interessant. Wie immer moderierte die promovierte Ökonomin und Präsidentin des VBÖ, Simone Wyss Fedele (oben in Bild 1 und 3) diesen Anlaß, begrüßte das Plenum und übergab sodann das Wort an den Referenten. Nach Fragen des Publikums lud sie im Anschluß die Anwesenden zu einem Apéro zum Networking ein.

Unitectra ist die Technologietransfer-Organisation der drei Schweizer Universitäten Basel, Bern und Zürich. Diese Unternehmung ist quasi das Bindeglied zwischen Universität und Wirtschaft, wenn es um die wirtschaftliche Umsetzung von Forschungsergebnissen geht, im Hinblick darauf, neue Produkte zu lancieren.
Zahlen und Daten des Referenten belegten, dass es die Schweizer Universitäten durchaus mit den amerikanischen Universitäten aufnehmen können, wenn es die Generierung von Innovationen geht. Beim Vergleich der Spinn-off Firmen pro Jahr kamen die Schweizer Universitäten auf folgende Zahlen: Basel und Bern 2.0, Zürich 5.8 – im Vergleich dazu Uni Oxford 4.0 und Uni Cambridge 3.1.

Dr. Reutimanns Schlusswort verdeutlichte, dass die drei Schweizer Universitäten Basel, Bern und Zürich attraktive und beliebte Partner für Unternehmen sind, deren Forschungsergebnisse mit bestehenden Firmen oder via Spinn-offs erfolgreich kommerzialisiert werden.

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Die Produktbeispiele bei Unitectra belegen, dass Universitäten eine wichtige Rolle spielen, um die Grundlage für Innovationen zu legen.

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