(c) copyright Grafik Wikipedia.org

Ein ähnlich erfolgreiches Ergebnis der AfD (Alternative für Deutschland) wie bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: mit ihren knapp 21 % der Stimmen zieht die AfD Mecklenburg-Vorpommern neu in das nunmehr neunte Landesparlament in Deutschland ein – und bringt so sämtliche gewohnte Parteistrukturen durcheinander. Die AfD hatte genau 20,8 Prozentpunkte erreicht mit der Folge, dass sämtliche „etablierten“ Parteien deutliche Verluste erlitten.

Zwar blieb die SPD blieb mit 30,6 % noch die stärkste Kraft, verlor aber im Vergleich zu 2011 über fünf Prozentpunkte. Die CDU erreichte nur noch 19% und verlor damit vier Prozentpunkte. Die Linke sank auf 13,2 % und mußte einen herben Verlust von 5,2 Prozentpunkten ertragen. Und die Grünen rutschten von ihren 8,7 % von 2011 sogar unter die Fünf-Prozent-Hürde. Wodurch die Grünen erstmalig seit 2011 nicht mehr in jedem Landesparlament vertreten sind. Der NPD gelang kein erneuter Einzug in den Landtag; somit ist sie in keinem deutschen Parlament mehr vertreten. Die FDP diesmal immerhin auf 3 %, aber natürlich zu wenig für einen Einzug in den Landtag.